ÜBER MICH

…. immer vorwärts…nie zurück!

 


 

Wie alles begann….

Meine Liebe zu Sport und Bewegung machte sich bereits in früher Kindheit bemerkbar. Ruhig zu sitzen war schon damals sehr schwer für mich. Mit 3 Jahren stellten mich meine Eltern dann das erste Mal auf zwei Brettl. Erstmals spürte ich den Schnee unter meinen Schiern und auch wenn zu Beginn häufiger mein „Popo“ den Schnee berührte als meine Ski, hatte ich großen Spaß daran.

Schon bald flitzte ich alleine die Piste unseres „Babylifts“ in Itter hinunter. Irgendwann reichte dies jedoch nicht mehr aus, denn ich wollte genau wie die „Großen“ durch den blau-roten Stangenwald fahren. Beim Skiclub Itter folgten also die ersten Trainings mit unserem Trainer Laiminger Anton. Mit ca. 5 Jahren bestritt ich dann die ersten Bezirks- Kinderrennen, bei denen ich bereits erste Erfolge feiern durfte.


Ein großer Schritt ...

Bei den Landescuprennen im Schülerbereich konnte ich mich dann erstmals mit Läufern anderer Bezirke messen. Da die Ergebnisse von Rennen zu Rennen besser wurden und ich nach wie vor große Freude am Schifahren empfand, machte ich dann den wichtigen Schritt ins Schigymnasium Saalfelden. Von da an war alles klar. Ich werde Tag für Tag hart daran arbeiten, um mein großes Ziel zu erreichen: Ich werde Skirennläuferin!

Das Training im Schigymnasium wurde spezifischer, konsequenter, härter. Und es zeigte Wirkung. In Courchevel konnte ich erstmals bei einem internationalem Schülerrennen auf das Podest fahren.

 

Alles auf Anfang: Einstieg in die FIS Rennen …

Alles bisher erreichte war nahezu bedeutungslos. Denn jetzt zählt es wirklich. Jetzt muss ich zeigen, dass ich es schaffen kann. Leider verlief der Einstieg in die FIS- Rennen nicht wie geplant. Nach einem Sturz beim ersten Rennen musste ich 2 Monate pausieren. Dennoch konnte ich nach meinem Wiedereinstieg mit meiner Leistung überzeugen und wurde in den ÖSV C-Kader aufgenommen.

Die darauffolgende Saison war ein auf und ab, bis zu dem Sturz Ende Februar, der die Saison leider frühzeitig beendete. Nach der Schulteroperation mussten Beweglichkeit und Muskulatur wieder aufgebaut werden. In dieser Hinsicht wurde ich von meinem Physiotherapeuten Matthäus Schwaiger immer gut betreut.

Top fit und voll motiviert startete ich schließlich wieder in die neue Saison, die mit meinem ersten FIS- Sieg in Sölden einen vielversprechenden Anfang nahm. Weitere gute Ergebnisse und entsprechend verbesserte Punkte brachten mir rasch Starts für einige Europacuprennen. In Berchtesgaden konnte ich sogar das erste Mal mit einem 15. Platz punkten. Saisonhöhepunkt war die Junioren WM in Val di Fassa. Mit der doch eher hohen Startnummer war der 14.Platz im Riesentorlauf, im Starterfeld der weltbesten Juniorinnen (Jahrgang 1998-2001), ein recht zufriedenstellendes Ergebnis.

Eine sehr lange und kräfteraubende Saison wurde mit dem Aufstieg in den B-Kader des ÖSV belohnt. Voller Motivation geht’s mit neuen Trainern und Betreuern in eine hoffentlich, spannende und erfolgreiche Europacup Saison 2019-20.